Praxis für Klassische Homöopathie 
& Ernährungsberatung

Annette Kuhn-Lieser

Heilpraktikerin

Homöopathie - so funktioniert sie

"Similia similibus curentur" - Ähnliches werde mit Ähnlichem geheilt.  (Dr. Samuel Hahnemann) 

Homöopathie ist Heilung nach dem Ähnlichkeitsprinizip.

Kurz erklärt können Sie es sich so vorstellen:
Ein Mittel, das bei einem Gesunden bestimmte Krankheitssymptome hervorrufen kann, kann ähnliche Beschwerden bei einem Kranken heilen. 
 

Ein gutes Beispiel liefert uns die Natur in Form der Kaffeebohne:
Morgens gönnen wir uns Kaffee, damit wir wach in den Tag starten können. Nach dem Ähnlichkeitsprinizip hilft dies Patienten, die unter Symptomen der Schlaflosigkeit mit überwachem Geist leiden. Hier kommt das Mittel Coffea (homöopathischer Name des Kaffee) zum Einsatz. 

Für die Wahl des richtigen Arzneimittels muss man also wissen, welche Symptome die Arznei am Gesunden hervorruft. 

Dies wird durch Arzneimittelprüfungen ermittelt. Dazu werden die potentiellen Heilmittel an gesunde Prüfpersonen verteilt. Die Probanten müssen nach der Einnahme genauestens beschreiben, welche Symptome sie an sich beobachten.
Diese Ergebnisse werden protokolliert und systematisch zusammengefasst. Sie ergeben am Ende das Arzneimittelbild und beschreiben das Wirkungsspektrum der homöopathischen Arznei.
Danach können die geprüften Heilmittel an Patienten verabreicht werden, die über solche Beschwerden klagen. Idealerweise verschwinden die krankheitsbedingten Symptome nach der homöopathischen Arzneieinnahme. 

Einem Kranken wird das für ihn passende Mittel nicht unverdünnt verabreicht, sondern speziell aufbereitet. Dazu wird der Ausgangsstoff wieder und wieder mit Milchzucker oder Alkohol-Wassergemisch verdünnt und - ganz wichtig - bei jedem Verdünnungsschritt kräftig geschüttelt. Dieses wiederholte Verdünnen und Verschütteln nennt man Potenzierung. 

Das Resultat ist eine ungiftige, energetisch aufbereitete Arznei, die - wenn sie angezeigt  ist - einen hoch wirksamen Reiz auf die Selbstheilungskräfte entfaltet. Damit setzt sie den Heilungsprozess optimal in Gang, während gleichzeitig unerwünschte toxische Nebenwirkungen vermieden werden.   

Homöopathische Mittel können in unterschiedlichen Stärken potenziert werden. 
Es gilt: Je höher die Potenz, desto höher ist die Wirksamkeit des passenden homöopathischen Arzneimittels.      

Details zur Herstellung und Potenzierung    

In der Homöopathie gibt es mehr als 3000 Arzneimittel. Die Heilmittel werden aus Mineralien, Pflanzenteilen oder Tieren hergestellt, einige auch aus Krankheitserregern (sog. Nosoden).


Die Entdeckung der Homöopathie    

Entdecker und Begründer der Homöopathie war der deutsche Arzt, Apotheker und Chemiker Dr. Samuel Hahnemann (1755-1843). 

Er stellte im Jahre 1790 bei einem Selbstversuch mit Chinarinde, dem damals üblichen Malaria-Mittel, an sich selbst Malaria-ähnliche Symptome fest, ohne an Malaria erkrankt zu sein. Dieses Ähnlichkeitsprinzip und die Grundlagen der Homöopathie wurden durch Hahnemann systematisch erforscht und zu einem anwendbaren System geordnet. Alle Beobachtungen, Erkenntnisse und Vorgaben Hahnemanns zur Homöopathie sind in seinem Organon der Heilkunst festgehalten.   


Die  Homöopathie wird seit über 200 Jahren erfolgreich eingesetzt, heute besonders in Europa, Nord-und Südamerika und Indien. 


Weitere Informationen finden Sie unter:  

Stiftung Homöopathie Zertifikat (SHZ)
Verband Klassischer Homöopathen Deutschlands